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LandScaping 0.1 – Mapping the places I have (never) been

Freier Eintritt
27.02
19:00
 Tickets

Bianca Mendonça

Performance-Lecture
Interaktives Online-Event

 

LandScaping 0.1 eröffnet einen Zyklus von Performances und Tanzinstallationen, die Beziehungen zwischen Körper, Landschaft und dem Spannungsfeld von Choreographie und Kartographie untersuchen.

Durch eine humorvolle Erzählung reist der Zuschauer während dieser Lecture-Performance zwischen wahren und unwahren Geschichten, realen und irrealen Orten und dem von der Choreographin entwickelten Material. Das Material entstand während einer Recherchephase im Herbst 2020 in der Region von Santarém im brasilianischen Amazonasgebiet.

Diese Recherchephase konzentrierte sich auf die Entwicklung von Mappings – einer künstlerischen Praxis, deren Ziel es ist, die Spannungen, Widersprüche und Eigenschaften dieses Ortes zu dokumentieren und in choreografisches Material zu transformieren. Das Erlebnis des Aufenthalts im Amazonas und die Konflikte, die an diesem Ort koexistieren, spiegeln sich in dieser Performance-Lecture wider.

 

Bianca Mendonça, geboren in São Paulo (BR), arbeitet als freischaffende Tanzkünstlerin, mit besonderem Schwerpunkt in der Entwicklung von zeitgenössischen choreographischen Praxen, deren Fokus in der Verbindung zwischen Choreographie und Kartographie liegt. Dabei steht das Interesse an Interdisziplinarität und an der Erfindung neuer Arbeitsformate im Mittelpunkt ihrer Arbeiten.

Im Jahr 2007 verließ sie das Center of Performing Arts von der Universität von São Paulo, nachdem sie ihr Studium in Darstellenden Künsten abgeschlossen hat. 2008-2009 nimmt sie an das Dance Intensive Programm in der Tanzfabrik Berlin teil. 2014 schloss sie ihr Masterstudium in Dance Dissemination in Contemporary Contexts im Zentrum für Zeitgenössischen Tanz in Köln ab und absolvierte im Rahmen des Erasmus-Programms einen Semesteraustausch mit der University for Dance and Circus (DOCH) Stockholm im Rahmen des Masterprogramms New Performative Practices mit der Spezialisierung auf Choreographie.

Seitdem hat sie zahlreiche eigene choreographische Projekte und Rechercheprojekte in NRW solistisch und in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Künstlern entwickelt. Dafür erhielt sie mehrere Stipendien und Förderpreise. Ihre Arbeiten wurden auf Festivals wie tanz.tausch, Tanz NRW, OUTNOW, Now&Next, Favoriten Festival, Cologne Bienale und Festival de Inverno vorgestellt. Seit zwei Jahren kooperiert sie mit Partnern in Brasilien, wo sie mit ihren letzten beiden Produktionen 2017 und 2019 getourt hat.

 

Choreographie und Performance Bianca Mendonça

Dramaturgisches Mentoring Constanze Schellow

Recherche-Kollaborateure Kandyê Medina, Elsa Artmann, Clara Müller.

Mediagestaltung Roberta Medina

Produktion, Presse und Öffentlichkeitsarbeit Winfried Hoffmann

 

Das Projekt wird gefördert durch NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Kunststiftung NRW, Goethe Institut

Unterstützt durch TanzFaktur Köln, Residenzprogramm Quartier am Hafen, Choreographisches Zentrum Barnes Crossing, Maschinenhaus Essen, Casa Bicho.

 

Freier Eintritt.


Anmeldung per E-Mail erforderlich unter: reservierung@biancamendonca.com
Der Link für das Zoom-Event wird eine Stunde vor Beginn der Performance-Lecture gesendet.