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Institut für Ausufernde Dramaturgien (IfAD)

Vom 12.-15. Juli 2021 lädt das „Institut für Ausufernde Dramaturgien“ (IfAD) in der TanzFaktur Köln zum Experimentieren mit dramaturgisch-künstlerischen Arbeitsweisen ein

In der ersten Ausgabe des „Instituts für Ausufernde Dramaturgien“ (IfAD) gehen 8 Künstler*innen aus dem Tanz und anderen Arbeitsfeldern in der TanzFaktur in Kurzresidenz, um mit Wechselverhältnissen von Tanz/Performance und Dramaturgie zu experimentieren. 

Im Theaterbereich eine feste Institution, ist Dramaturgie im Tanz als Arbeitsfeld und Praxis in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Angesichts der Vielfalt von Herangehensweisen, Interessen und Produktionsweisen im Zeitgenössischen Tanz ist es gleichzeitig eine Perspektive, die oft fließend und temporär eingenommen wird. Feedback, dialogische Begleitung oder Recherche-Unterstützung werden von Kolleg*innen häufig wechselseitig füreinander geleistet, und Methoden entstehen sozusagen beiläufig im Machen. 

Hier setzt das IfAD an: Statt im Stil eines Symposiums über Dramaturgie zu sprechen, geht es um einen offenen, spielerischen Rahmen für Dramaturgie at work - als mögliche Bereicherung künstlerischer Prozesse in Tanz und Performance. Wir wollen uns über das Wie und Was austauschen, aber vor allem: gemeinsam arbeiten. Die über einen open call ausgewählten 8 Künstler*innen bringen choreographische, performative, konzeptionelle Materialien, Fragen, Interessen mit, die sie aktuell beschäftigen.

Diese reichen von ersten Ideen über die Erarbeitung und Weiterentwicklung von Stücken bis hin zu Überlegungen zum ‚Nachleben‘ von Projekten. In 4 Arbeitspaaren - 2 davon als blind dates kuratiert, 2 auf der Basis laufender Partner*innenschaften - erproben sie mit und für einander Formen der Zusammenarbeit, Reflexion, Kompliz*innenschaft.

Gefördert von: Neustart Kutlur,

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen,

NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste.

Wann? Wie? Wo?

Wann? 12.-14.07. 19.00-20.30 Uhr, 15.7. 18.15-19.45 Uhr Vor Ort

 12.-14.07. 19.30-20.30 Uhr, 15.07. 18.45-19.45 Uhr ZOOM

Wie? Am abendlichen Eintopfen könnt ihr gemütlich von zu Hause aus  per Livestream zuschalten, oder ihr meldet euch für die Vor-Ort-Veranstaltung an. Für die Anmeldung schickt einfach eine Mail an rherring@tanzfaktur.eu mit dem Betreff "Eintopfen", sowie des gewünschten Abends und sichert euch einen der limitierten Plätze! Die Anmeldung ist jeweils bis zu 24h Stunden von Beginn möglich!

Wo? TanzFaktur Köln, Siegburger Str. 233W, 50679 Köln

Zoom: Wer die Sharings lieber von zu Hause aus mitverfolgen möchte, kann sich auch per Zoom dazuschalten und an den Abenden teilhaben! 

Zoom-Link für 12. - 14. Juli 19.30-20.30 Uhr

Zoom-Link für 15. Juli 18.45 - 19.45 Uhr

WICHTIG: Die abendlichen Sharings werden aufgezeichnet. Wer im Zoom nicht aufgenommen werden möchte, muss die Kamera ausschalten. Für alle, die vor Ort sind, wird ein Dokument zur Einverständniserklärung bereit liegen, in dem ihr euch eintragen könnt.

*Die Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt*

 

 

 

Ist Dramaturgie ein Denken mit und aus dem künstlerischen Material? Welche Rolle spielt die Spekulation mit der Zuschauer*innenwahrnehmung? Wie finden einzelne Materialien ihren Ort und ihre Bedeutung? Und welche Kommunikations- und Übersetzungprozesse finden statt?

Die IfAD-Resident*innen 2021 sind: Brigitte Huezo (Köln), Eng Kai Er (Gießen), Kareth Schaffer (Berlin), Lili M. Rampre (Düsseldorf/Brüssel), Ly Nguyen (Berlin), Manuel Talarico (Münster), Marque-Lin (Berlin), Martin Hansen (Berlin). 

Komplett wird das IfAD ganz im Zeichen des programmatischen Ausuferns durch 4 Gäst*innen, die jedes Arbeitspaar jeweils einen Tag lang begleiten. Dabei fungieren sie nicht als Expert*innen, sondern stellen ihre eigenen (hybriden) Perspektiven und Erfahrungshorizonte unter anderem in Physik, Film, Philosophie, Tarot, Demokratieforschung, Animation, Kulturarbeit, Anthropologie als Resonanzraum für die Anliegen und Projekte der Künstler*innen zur Verfügung.

Die IfAD-Gäst*innen 2021 sind: Alexandra D’Onofrio (Manchester/Chania, Kreta), Mijke van der Drift (London), Olfa D’Angelo (Toulouse), Tobias Gralke (Berlin).

 Die 4 Arbeitstage des IfAD enden jeweils unter dem Motto Eintopfen mit einstündigen öffentlichen Sharings. Im überdachten Atrium der TanzFaktur werden beim gemeinsamen Kochen und Essen einer Suppe praktische Fundstücke, handfeste Zweifel und vage Erleuchtungen aus den dramaturgisch-choreographischen Erfahrungen der Arbeitstage für die Teilnehmenden untereinander wie für am Thema interessierte Besucher*innen zugänglich - vor Ort und per Live-Stream.

Konzeption: Constanze Schellow & Valerie Wehrens

Assistenz: Carmen Mariconda

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