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STREAM KunstSalon Theaterpreis: Geister ungesehen

Online | 6,50 € / Solidaritätstickets: 10 € / 16 €
30.06
01.07
02.07
03.07
 Tickets

ANALOGTHEATER

 

KUNSTSALON THEATERPREISFESTIVAL

Das Festival findet DIGITAL statt: Zwischen dem 30. Juni und dem 3. Juli gibt es die Möglichkeit, alle drei Stücke zu streamen und anschließend auch an der digitalen Publikumsabstimmung teilzunehmen! Am Abend des 3.7. werden aus der tanzfaktur Gespräche mit den nominierten Gruppen und die Preisverleihung live übertragen.

 

ABOUT

 

Die erfolgreich etablierte Performance-Reihe des „Fiktionalen Biopics“ (Kölner Theaterpreis 2017) soll mit dem Projekt GEISTER UNGESEHEN auch 2020 fortgesetzt werden. Im Zentrum dieses neuen Rechercheprojektes steht eine Biografie, deren Protagonist diesmal ein ganzer Ort ist: Das Mecklenburg-Vorpommersche Demmin. Anlässlich der Jubiläen „75 Jahre Kriegsende“ und „30 Jahre Deutsche Einheit“ verortet sich GEISTER UNGESEHEN an der Schnittstelle zwischen historischen Fakten, performativer Fiktion und filmisch-dokumentarischer Untersuchung. In einer experimentellen Spurensuche tauchen Regisseur Daniel Schüßler und sein Team tief in die düstere Geschichte der vorpommerschen Kleinstadt Demmin ein, die zum Ende des zweiten Weltkrieges durch einen Massensuizid traurige Berühmtheit erlangte und noch bis heute stark davon geprägt ist. In den letzten acht Tagen des Zweiten Weltkriegs nahmen sich innerhalb kürzester Zeit mehr als 1000 Menschen das Leben.

Von diesem Trauma ausgehend und die innerfamiliären Traumata der Ensemblemitglieder ebenfalls in den Blick nehmend,  entwickelt ANALOG eine multiperspektivische Film-Installation für die Bühne, die sich collagenhaft den Themenkomplexen Heimat, Schuld und Vergangenheitsbewältigung widmet und uns helfen soll zu verstehen, woher wir kommen, wer wir sind und wohin wir gehen. Der multimediale Arbeitsansatz ermöglicht ein universelles Erforschen sowohl vergangener als auch gegenwärtiger Strömungen, um die starke historische Zentrierung Demmins als Ausgangspunkt für eine gesamtgesellschaftliche politische Debatte zu nutzen.

 

TEAM

 

von und mit: Dorothea Förtsch, Lara Pietjou, Ingmar Skrinjar

Textfassung: Ensemble
Regie: Daniel Schüßler
Wildcardkünstler 2020: Thomas Vella (Film)
Bühne und Kostüm: Eva Sauermann
Technische Leitung: Thomas Vella
Musik: Ben Lauber
Dramaturgie: Tim Mrosek
Produktions- und Regiesassistenz: Hanna Held
Regieassistenz: Sophie Roßfeld
Filmassistenz: Michael Vella
Management: Silvia Werner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä
Bühnenbildassistenz: Annemarie Kögl, Maria Dölz

und dem ANALOG Theater Heimat-, Schuld- und Sühnechor: Günter August, Ella Baguio, Simon Greichgauer, Anton Held, Luisa Johnen, Marie Kalvelage, Isabella Kolb, Frank Korte, Carina Mischke, Hartmut Misgeld, Tim Mrosek, Sophie Roßfeld, Britta Schaible, Alejandro José Pérez Segura, Bernd Sondergeld, Liesa Strehler, Michael Streicher

Gefördert: durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und die RheinEnergieStiftung Kultur