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OPEN INKUB

Mit OPEN INKUB wird das Residenzformat INKUBATOR der TanzFaktur weitergeführt. Immer am 4ten Samstag des Monats um 14.00 Uhr bringen junge Tanzschafende für 2-3 Stunden, ihre aktuelle künstlerische Fragestellung in physische und inhaltliche Diskussion. Dabei variieren die Schwerpunkte zwischen somatschen, performatven und/ oder kompositorischen Ansätzen. Dieses Format richtet sich an alle, die neugierig und interessiert darauf sind verschiedene künstlerisch-forschende Praktken kennenzulernen und sich mit diesen auseinanderzusetzen.

TanzFaktur Mitglieder können an dem Format im Rahmen ihrer ABO-Konditonen teilnehmen.
TanzFaktur-Externe zahlen eine Teilnahmegebühr / pro Samstag 10 €.

PARASYMPATHIKUS - ein Manifest für den Leerlauf
mit Jennifer Döring |Philine Herrlein |Alice Rzezonka
Samstag 28. Juli | 14 – 17 Uhr


PARASYMPATHIKUS ist eine interdisziplinäre Begegnung von Tanz und Design, die den Leerlauf als Konzept bewusster Wirkungslosigkeit, in einer Gegenwart ständiger Veräußerung untersucht und ihn als körperlichen Handlungsentwurf im öfentlichen Raum platziert.

In dem Workshop recherchieren wir Körperlichkeiten und Bewegungsqualitäten, die Zuständen der Entspannung und der Erschöpfung entspringen. Objekte der Designerin Alice Rzezonka testen wir hierbei als Hüllen und temporäre Architekturen, die ein Sich-Entziehen und Verschwinden ermöglichen (Im Studio und ggf im öfentlichen Raum). Wir thematsieren Fragen, was wir brauchen um in aller Öfentlichkeit zur Ruhe zu kommen und welche Toleranz und Gelassenheit wir haben, um uns selbst und andere im Nichtstun zu erleben.

Jennifer Döring und Philine Herrlein sind beide Tänzerinnen und Choreografnnen und arbeiten seit 2013 regelmäßig an gemeinsamen Produktonen. Ihre Arbeit wurde bereits durch zahlreiche Residenzformate in Köln und NRW sowie durch das Kulturamt der Stadt Neuss, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westahlen, die TanzFaktur Köln und das Zentrum für Austausch und Innovaton Köln gefördert. Ihr letztes Projekt, die abendfüllende Performance „uneigentlich“ war eine Kollaboraton mit dem Musiker Max Schweder.
Seit 2017 ist Alice Rzezonka als Designerin mit im künstlerischen Team und entwickelt mit den beiden Tänzerinnen Strukturen und Materialien, auf der Schnitstelle von Objekt und Kostüm, welche Körper performatv und somatsch erweitern.