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Tanz und Raum e.V.

Ein Förderverein für zeitgenössischen Tanz

Der Verein "Tanz und Raum e.V." dient der Förderung des zeitgenössischen Tanzes. Er setzt sich u.a. zum Ziel, durch regionale, nationale und internationale Veranstaltungen, Produktionen, Projekte, Aus- und Weiterbildungsangebote, Festivals, Symposien, Publikationen:

- Tanzschaffende mit dem Publikum und einem noch zu gewinnenden Publikum zusammen zu bringen

- den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Körperlichkeit, Religionszugehörigkeit, sozialem Hintergrund zu stärken wobei unterschiedliche physische und geistige Fähigkeiten als eine Bereicherung und Chance betrachtet werden

- tänzerischen Nachwuchs zu fördern

- Netzwerke zu unterstützen und zu schaffen

- Unterstützung der Etablierung der Tanzkunst in Schule und Jugendhilfe

- Verständnis und Freude für zeitgenössischen Tanz zu wecken, den Besuch und die künstlerischen Aufgaben der TanzFaktur zu fördern, sowie die Bestrebungen der in der TanzFaktur schaffenden und an der Tanzwiedergabe beteiligten Kräfte zu unterstützen

- einen inklusiven und diversen Ort zu schaffen, der durch verschiedene Formate direkt mit der Nachbarschaft interagiert

- barrierefreie Räume zu schaffen: Damit ist nicht nur der barrierefreie Zugang zu den Räumlichkeiten für alle Menschen mit Behinderungen und eine professionelle Ausstattung gemeint, sondern auch die Entwicklung und Realisierung entsprechender inklusiver Formate (Kurse, Workshops, Seminare, Performances) von und mit Künstler*innen mit und ohne Behinderungen.

 

Die TanzFaktur ist eine Plattform für Weiterbildung, Austausch, Projektentwicklung und Präsentation im Bereich zeitgenössischer Tanz, und interdisziplinäre Kooperation mit Bildender Kunst, Musik und Performance. Mit dem Standort in Deutz ist die TanzFaktur einerseits Arbeitsort und institutionelle Basis für freie Compagnien wie u.a. Reut Shemesh, Antje Velsinger, Martin Sonderkamp, Emanuele Soavi incompany, BO Komplex, Marje Hirvonen, DIN A 13 tanzcompany, Tanzwerke Vanek-Preuß, Sylvana Seddig, Dwayne Holliday, Valerie Kommer, André Jolles, Bianca Mendonca, Josephine Patzelt und Lenah Flaig, Erik Eggert und viele andere.

Andererseits bietet die TanzFaktur mit ihren Räumlichkeiten (vier Studios und zwei multifunktionale Räume für künstlerische Recherche, somatische Praktiken und Vermittlungsformate sowie zwei Bühnenräume mit je 100 Sitzplätzen) einem breiten Spektrum an professionellen Tanzschaffenden und Tanzinteressierten Strukturen für kreatives Arbeiten, Lernen und Kooperation.

Die TanzFaktur positioniert sich an der Schnittstelle von Recherche und Tanzvermittlung, Unterricht für Laien und professionelle Tanzschaffende und Spielort für lokale, regionale und internationale Gäste. Sie schließt damit eine in der Kölner Tanzlandschaft bestehende Lücke. Als ein Ort für Tanz in Köln und für Köln bietet die TanzFaktur Raum für einen breit aufgestellten regionalen und internationalen Austausch. Mit Vermittlungsformaten, die auf eine produktive Anwendung somatischer Praktiken und Recherchen als Arbeitsmethode zurückgreifen, bietet die TanzFaktur Möglichkeiten, verschiedene Publikumsgruppen ihrem Wissensstand entsprechend weiterzubilden; mit Tanzresidenzen bietet die TanzFaktur Unterstützung in der Professionalisierung und künstlerischen Entfaltung vor allem junger Tanzschaffender.