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SPONTAN #6: IMA

TanFaktur |
16.03
Sa. 19:00h

Mutter zu sein ist eines der schönsten Erfahrungen des Lebens, doch manchmal auch eines der anstrengendsten. Unendlich viele Gefühle sind involviert. Das Gefühl, wenn das erste Mal der Herzschlag zu hören ist, überwältigt einen. Dieses kleine Lebewesen ist zu Hundert Prozent von einem abhängig. Nach der Geburt mischt die bedingungslose Liebe für das Kind das eigene Leben auf. Es ist wunderschön und unvergleichlich, doch gleichzeitig gibt es auch Zeiten der Schuldgefühle. Wenn die schwierigen Momente erwähnt werden, entstehen Ängste, dass dieses als Undankbarkeit wahrgenommen werden könnte. Die verschiedenen ausgeübten Rollen vor und nach der Geburt überschneiden sich und der Gedanke, sich selbst zu verlieren, kommt manchmal in den Sinn.

IMA setzt sich mit dem persönlichen Wandel auseinander, der bei einer Mutter nach der Geburt stattfindet. In meinem persönlichen Fall ging mit der Geburt meines Kindes ein Umzug in ein neues Land, eine fremde Sprache, ein anderes Klima sowie ein neues Zuhause einher. Diese gravierenden Neuerungen kamen zu den Veränderungen hinzu, die mit der Geburt eines Babys verbunden sind. Dieses Stück verbindet meine persönlichen Erfahrungen mit den Erzählungen anderer Mütter. Es entsteht eine Auseinandersetzung mit dem Gefühlsmix nach einer Geburt sowie einer nichtlinearen Beobachtung der Situation vorher, nachher und heute.

Choreographie, Tanz: Alejandra Jara

Bilder © Jeannine Alfes

 

 

SPONTAN

Die TanzFaktur widmet sich mit einem neuen Format dem Bedarf nach einem Aufführungsort für Stücke von jungen oder noch wenig etablierten Künstler*innen. Unabhängig von langfristigen Planungen bietet sich mit „SPONTAN“ die Möglichkeit, mit einem interessierten Publikum in Austausch zu kommen.

Der Name des Formates ist dabei Programm: "SPONTAN" soll einfach, kreativ, unkompliziert und überzeugend sein.

Hier kann sich jeder Künstler, jede Künstlerin beteiligen. Es gibt keine Fristen und Ausschreibung. Ausschlaggebend ist, dass es sich um starke und aussagefähige Projekte handelt. Die Einnahmen der Präsentation bleiben dabei zu 100% bei den Künstler*innen.