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SPONTAN #12 g_a_p

TanzFaktur |
19.12
TBA
20.12
TBA

Philine Herrlein & Jennifer Döring

 

g_a_p ist eine Installation aus Bewegung, Klang, Material und Raum, die einlädt das menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit in seinen körperlichen Dimensionen zu reflektieren. Gap (engl.) bedeutet Zwischenraum: ein Abstand, eine Unterscheidung. Das Dazwischen rückt uns vor allem dann ins Bewusstsein, wenn eine Zuordnung unklar ist oder in Verhandlung.

                       

Hierfür wird ein Raum eröffnet, welcher die Anwesenden sinnlich adressiert und in Beziehung zueinander setzt. Über akustische Schwingungen, die physisch spürbar sind und über das Erleben von Körpern, Bewegung und Objekten, werden Modi des ‘Berührt-Werdens’ erzeugt ohne auf konkrete Berührung angewiesen zu sein. Dieses Zusammenspiel aus elektronischer Klangkomposition,

Objekten und Körpern kreiert eine Landschaft aus konkreten und abstrakten Zwischenräumen, die zur Erkundung frei begehbar ist. Die Installation ist über mehrere Stunden zugänglich.

 

Jennifer Döring und Philine Herrlein entwickeln seit 2013 gemeinsame Produktionen, die kollaborativ mit Designer*innen und Klangkünstler*innen an der Schnittstelle von Tanz, Klang, Design, Bühnen und Stadtraum entstehen. Für g_a_p arbeiten sie mit der Klangkünstlerin Elisa Metz, der Szenografin und Designerin Rebekka Hehn und der Dramaturgin und Tanzvermittlerin Anna-Carolin Weber. Ausgehend vom Medium Tanz, suchen sie stets multisensorische Auseinandersetzungen zu ihren Inhalten, die auch das Publikum als aktive und handelnde Beobachtende adressiert.

 

2019 wurde die Produktion „PARASYMPATHIKUS“ (UA 2018, Köln – in Kooperation mit Alice Rzezonka/Design) zum Festival tanz nrw 19 (PACT Zollverein Essen) eingeladen und die Performance „paraproximity“ (in Kooperation mit Elisa Metz/ Design und Axel Pulgar/ Klang) in Köln uraufgeführt.

Zu ihren anderen Arbeiten gehören u.a. die Performance „uneigentlich“ (UA 2016, Köln – in Kooperation mit Max Schweder/ Klang) und die begehbare Klang-Installation „15 Minuten Rauschen“ (UA 2015, Köln).

 

Eine transdisziplinäre Kollaboration von

Künstlerische Leitung, Performance Jennifer Döring, Philine Herrlein

Szenografie Rebekka Hehn

Klangkomposition Elisa Metz

Dramaturgische Begleitung, Vermittlung Anna-Carolin Weber

Licht, Technik Jan Widmer

 

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Kulturamt der Stadt Neuss und die RheinEnergieStiftung Kultur.

 

Unterstützt durch den Tanz und Raum e.V., sowie die Residenzprogramme 2020 in Quartier am Hafen, ehrenfeldstudios e.V. und TanzFaktur Köln.