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Meet Up: Per Se

TanzFaktur | 12 € / 8 € erm.
15.02
Fr. 20:00h
16.02
Sa. 20:00h
 Tickets

Unsere Unterschiede stellen für uns häufig eine Herausforderung - und Interesse dar. Dank der Begegnung, der Kommunikation mit Anderen kommen sie zum Ausdruck, machen sich bemerkbar. Was uns bedingt, was in uns steckt, hat das zufällige oder tiefere Natur? Wird es bedingt durch Geschichte, unsere oder frühere Erfahrung?

In einem Tanzgespräch, wo Körper und Video, Menschen und Lauten sich in der Folge wechseln, stellen wir uns die Fragen, spielen mit ihnen, werfen sie zur Seite und kehren zu ihnen wieder zurück. Zwei Personen, die uns damit helfen, sind Kant (Immanuel) und Skoworoda (Hryhorij). Sie sind aber Philosophen und kommen aber aus dem XVIII. Jahrhundert... Was Gemeinsames haben sie mit uns? Können wir die Welt auf die gleiche Weise verstehen, beschreiben, verkörpern, vorstellen?

Ergebnisse unserer Forschung möchten wir mit ihnen in dieser Performance teilen. Den, der wandert, der überlegt, sucht  und strukturiert - erweitern wir durch einen Menschen, der tanzt, springt, lacht und sich amüsiert. Er hat einen langen, aber spannenden Weg durch zwei Kulturen, deutsche und ukrainische, die in einem gemeinsamen Tun getroffen haben. Zwei Begegnungen: eine in Kiew und zweite in Köln, sind die Anhaltspunkte dieses Abenteuers.

Unser Team vereinigt Künstler aus der Ukraine und Deutschland, die sich in diesem Sommer zum ersten Mal für das Projekt "Per Se" zusammen getroffen haben. In kurzer Zeit, mit in jedem Land separaten Forschungs- und Probenphasen ist die Vorstellung entstanden. Während einer Woche in Kiew und anderer in Köln werden Arbeitsteile zusammengeführt und präsentiert.

Deutsche Teilnehmer: Beljana Marion Metje, Miriam Rieck, Paulina Jürges und Katharina Senzenberger sind Tanzstudenten vom ZZT und Choreolaber des Jahres 2017-2018.

Vitalina Izotova, Lena Shamrina, Olga Bosenko, Oleksii Kalyuzhnyi und Nastya Agafonova sind Performer aus der Ukraine und kommen aus Kiewer Theater- und Tanzbereich. Mit der Idee der beidseitigen Kulturkenntnis teilen sie ihre performative Fertigkeiten und entwickeln damit eine perfekte Verständigung.
 

Das Projekt wird gefördert im Programm „MEET UP! Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der Autor die Verantwortung.