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INKUBATOR RESIDANCE PRESENTATION

TanzFakrut | 5 €
15.07
So. 18:00h

“Hiding in Plain Sight: a Study on Symbolic Violence”
von Yana Novotorova und Charlotte Triebus Symbolische

Gewalt, Disziplin und Dominierung sind die Kontrollmechanismen, die sich in der klaren Sicht in jedem Bereich unseres Lebens verstecken: von der Brutalität des militärischen Systems und Manipulationen der Politiker*innen, bis zu den naturalisierten Verhaltensregeln sowohl im öffentlichen, als auch im privaten Raum. Das ist die Überwachungsgesellschaft, in der disziplinarische Mechanismen dermaßen internalisiert sind, dass jede/r zum/r eigenen Aufseher*in wird. Sind wir in dem System gefangen, oder gibt es einen Ausweg? Wie können wir symbolische Macht erkennen und sichtbar machen? Was ist die Rolle der Kunst in diesem Prozess? Inspiriert von dem philosophischen Diskurs zum Thema sowie Kunst, Politik und Video-Tutorial Kultur, in „Hiding in Plain Sight: a Study on Symbolic Violence“ erforschen Yana Novotorova und Charlotte Triebus Modalitäten und Mechanismen der sozialen und persönlichen Dominierung.

 

„Now & the echoes“
von Wilhelmina Stark

Wie sollte man sich die Beziehung zwischen Text und Choreographie vorstellen? Zwischen choreographierter Bewegung und komponierter Musik? Wie sind meine Erfahrungen mit dem gesprochenen Wort, Gestik, Stimme, Sound, Musik und Bewegung in einer Performance? Hat der tanzende Körper die Kraft, etwas zu erzählen, was weiter reicht, als der Körper selbst? Wilhelmina Starks Arbeit beschäftigt sich mit Kommunikation, sie basiert auf Buchstaben und Worten. Sie greift auf Geschriebenes anderer Menschen zurück und interpretiert dieses als Bewegung, und zwar in der Form eines Echos. Ihr Tanz und ihre Bewegung werden dabei von eigenen Erfahrungen gestützt.

 

„Just Living Matter“
von Amanda Romero und Greta Salgado Kudrass.

„One afternoon, when we were asking ourselves questions about the fetal development and life after that, we felt like a tumor. We felt our bodies as if they were tumorous matter, so unpleasant and extravagant. We are an alienation of what we think we are, of our existence, of our bodies. Our bodies, which are growing from the sickness of the formation of life, of biological matter... We work by creating images that transmit the alienation of life creation. We use both our bodies to create one single functioning „thing“.Partnering techniques will be our tools to do so, by using lifts and contact points to create the illusion of a strange creature that forms and deforms. Apart from that we will use also single bodies, to play with the separation and fusion of cells.“