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INKUBATOR Abschlusspräsentation

Tanzfaktur | 8 € / 5 € erm.
28.09
Sa. 20:00h
 Tickets

INKUBATOR ist ein Residenzprogramm für Tänzer*innen und Choreograf*innen am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn. Die Ergebnisse der drei Etappen des mehrmonatigen Programms werden jeweils öffentlich präsentiert. Ulrike Nestler (Tanzwissenschaftlerin) und Reut Shemesh (Choreografin) sind die diesjährigen Mentorinnen.

Elsa Artmann & Samuel Duvoisin: Interior Parkour
Wir forschen mit “Interior Parkour” an der Frage, was widerständige Bewegung im Wohnraum bedeuten kann. Wie verändert sich die architekturüberwindende Qualität des Parkour in der Fragilität und Dimension des Interieurs, was definiert hier Hindernis und Widerstand, und kann die Bewegung die uns umgebenden Wohnzuschnitte und Mietverhältnisse (an-)greifbar machen? „Interior Parkour“ entsteht in Zusammenarbeit mit Diana Treder und Anne-Lene Nöldner.

Elsa Artmann und Samuel Duvoisin entwerfen „Übungen für andere Verhältnisse“ (Lena Brüggemann). Sie nutzen die Strukturierung ihrer Arbeit zu zweit als kompositorischen Antrieb und blicken auf Konzepte von Gemeinschaft, die das politische Klima prägen – insbesondere Kleinfamilie und Nachbarschaft.

Linda Martikainen: EMIT (AT)
In „emit“ (AT) konzentriert sich die künstlerische Forschung auf Formen, Richtungen und Bedeutungen, die aus dem Begriff „Roh“ beziehungsweise den Konzepten von Rohheit hervorgehen können. Die Arbeit untersucht verschiedene Bezüge menschlicher, vorgefertigter und gefundener Gegenstände. Das Rohe formt als Ausgangspunkt das Denken rund um die Arbeit und eröffnet einen Raum diese neu wahrzunehmen. Wann ist etwas roh? Wo findet sich Rohheit im Alltag? Ich empfinde roh als etwas, das einer Ein-Wort-Definition entgeht. Es scheint, verschlungen, ohne einen Anfang und ohne Ende zu sein.

Linda Martikainen ist eine finnische Choreografin und Performerin mit Sitz in Helsinki. Ihr Studium schloss sie 2016 mit einem Master in Choreografie an der Theaterakademie Helsinki ab. Von 2009–2013 studierte Linda in Salzburg an der Experimental Academy of Dance (SEAD). Mit ihren Arbeiten war sie Teil des NEUNOW Online Festival in Amsterdam, des Loikka Dance Film Festival und des UrbanApa Festival in Helsinki.

Gefördert durch: Creative Europe programme and Arts Promotion Centre Finland

Constanza Ruiz Campusano & María Mercedes Flores Mujica: Explorations Onjoy
Der Körper. Er ist unsere Domäne, unser Ort, unser Lebensraum. Wir befinden uns in unserem Körper – egal wo wir sind - und die verschiedenen Energien, die dieser ausströmt, verwandeln sich in eine Atmosphäre, in ein äußeres Bewusstsein kollektiven, emotionalen Gewichtes. Wie ist die Interaktion zwischen Körper und Emotion? Wo befinden sich Emotionen und wie strömen sie über unseren Körper hinaus? Die energetische Intensität und die Manifestation der Freude fasziniert uns! Wir untersuchen, wie sich verschiedene Energiepunkte in uns auf innere sowie äußere Körper beziehen und reagieren, wenn wir Freude empfinden. Auf unserem Weg suchen wir nach einer Verbindung zwischen Körpern, Gefühlen und Atmosphären; Freude, Festlichkeit, Seligkeit, Ekstase, Euphorie, Zufriedenheit, Vergnügen und Glück im Allgemeinen – wir fragen uns, wie sich diese Gemütszustände verändern und wie sie auf unterschiedliche Weise wahrgenommen werden können.

Constanza Ruiz Campusano studierte am Zentrum für zeitgenössischen Tanz (ZZT) in Köln. Zudem absolvierte sie im Jahre 2013 in Chile einen Bachelor-Abschluss in Soziologie. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Bewegungen von Körpern in der Realität auseinander, indem sie Alltagserfahrungen in verschiedenen kulturellen Kontexten betrachtet. Als Performerin ist sie fasziniert von der Erforschung der Körperlichkeit, von Emotion als performativem Akt und Performance, welche neue Realitäten schafft.

Maria Mercedes Flores Mujica ist in Venezuela aufgewachsen, seit einiger Zeit lebt sie in Köln. In ihrer Arbeit verbindet sie moderne Sprachen und zeitgenössischen Tanz. Sie erforscht individuelle Bewegungssprachen und verschiedene Kommunikationsformen und sucht darin nach neuen Wegen,