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Double Bill: Acid Shakes / Hangxiety

TanzFaktur | 16,50 € / 9,50 € erm.
17.04
Fr. 20:00
18.04
Sa. 20:00
 Tickets

Double Bill: Ein Ticket - Zwei Performances

 

Acid Shakes

Ein Trip zwischen Tanz, Installation und elektronischer Musik

Bettina Nampé, Marje Hirvonen, Martin Widyanata, Guillermo Heinze

 

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' … but they sometimes behave so strangely '

 

Der konzeptionelle Ansatz von Rave-Events ist es, durch ein Ineinandergreifen von elektronischer Tanzmusik, Lichtinstallationen, Raum, Masse von Körpern, Effektmaschinen und Rauschmitteln das Publikum in tänzerische Ausnahmezustände und Grenzerfahrungen zu leiten, indem ebenjene Elemente sehr effektorientiert und manipulativ auf unsere Sinneswahrnehmung wirkend eingesetzt werden. Voranstehend sind beim Rave die enge Verbundenheit von Musik und Tanz, die ohne einander nicht funktionieren würden.

Das multidisziplinäre Team: Bettina Nampé, Marje Hirvonen, Martin Widyanata und Guillermo Heinze – zwei Tänzerinnen, ein Musiker und ein Lichtkünstler gehen dem Phänomen Rave, sowohl tänzerisch, installativ als auch musikalisch auf den Grund, und übertragen es in einen künstlerischen, performativen Kontext, bei dem sich die Grenzen zwischen Tanz, Performance, Musik, Licht, Raum und Publikum aufweichen.

Wichtiger Hinweis: nicht für Epileptiker geeignet

 

Tanz: Bettina Nampé, Marje Hirvonen

Musik: Martin Widyanata

Licht: Guillermo Heinze

Installation: Bettina Nampé

Foto: Alessandro De Matteis

Wurde gefördert durch: Kunststiftung NRW, Landesbüro freie darstellende Künste, Kulturamt der Stadt Köln

 

Hangxiety

Marje Hirvonen

 

Über kaum ein anderes, so umfassendes Thema wird weniger gesprochen als über die Angst. Immer noch ist es ein Tabu zu sagen, „Ich habe Angst.“. Das Stück Hangxiety beschäftigt sich mit diesem allgegenwärtigen Gefühl. Es recherchiert die körperliche Erfahrung, die so ursprünglich ist, dass sie uns wieder zu Tieren werden lässt, und mit Worten zeichnet es die Gedanken nach, die aus Angst entstehen oder die Angst entstehen lassen. Mit Bildern repräsentiert es das Unbekannte, das Fremde als “distant other” - als flüchtigen Eindruck einer temporären Möglichkeit. Ein Bild mag verstören, denn es suggeriert immer die Möglichkeit, dass das Gezeigte reine Realität ist. 


FSK - 16

Für das Musikvideo der neuen Single "Perfume" von der Kölner Band Xul Zolar, hat der Videokünstler Stefan Stark Hangxiety  interpretiert. Ausserdem ist Hangxiety im Promovideo des Kölner Modelabels "Das Werk" (Regie Levent Semerci) zu sehen.

 

Konzept: Marje Hirvonen, Soufian Zoghlami

Texte: Soufian Zoghlami

Choreografie: Marje Hirvonen (mit Kelvin Kilonzo)

Tanz: Marje Hirvonen, Kelvin Kilonzo

Licht: Dietrich Schuckließ

Stimme: Marco Sprinz

Foto: Oliver Stroemer