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Das Neue Steht Und Schweigt

TanzFaktur | 12 € / 8 € erm.
08.03
Fr. 20:00h
09.03
Sa. 20:00h
 Tickets

Ein nie ganz geordnetes Ich, das sich auffindet, verliert, trauert, zu einem Anbild wird das innehält und strahlt. Ein Anbild, das sich im Ordnen von Alltagsgegenständen wieder auffindet. Auffinden. Den Verlust auffinden, der nie ganz vergangen sein wird und damit ein Prozess ist, der lebt. Der sich choreographisch ordnet, der tönt wie Till Münkler die Seiten seines Cello klingen lässt.

Es ist ein Tanz dem nicht zu bewältigenden Irrsinn einer Trauer zugewendet. Ein Tanz, der singt, der ein Ritual entwickelt, das zunächst leise ausbricht und das zuvor Geordnete zerstört, um weiter zu leben und weiter tanzen zu können, um weiter in Bewegung sich der tiefsten Nacht einer Verzweiflung anzuvertrauen und damit erneut sprechend eine Hand zu heben, den Raum zu reinigen.

Das Stück blickt in etwas, das sich entzieht. Das in seiner Nacht nach Licht sucht und in diesem Suchen Trost bieten könnte. Angebot es anzublicken und zu begleiten, sich zu begeistern, diesem stand zuhalten, an diesem zu taumeln.

Miranda Markgraf absolvierte 2009 ihr Diplom in Eurythmie an der Alanus Hochschule in Alfter. Parallel dazu erhielt sie acht Jahre lang intensiven Tanzunterricht bei Minako Seki. Von 2010 bis 2015 arbeitete sie als Mitglied und Mitbegründerin mit dem internationalen "Flocks & Shoals Performance Kollektiv". Zwischen 2012 und 2014 widmete sie sich gemeinsam mit Rebecca Ristow im Duo "Ristow&Markgraf" zeitgenössischen Tanzstücken speziell für Eurythmie. 

Konzept, Choreografie, Tanz: Miranda Markgraf
Musikalisches Konzept, Cello: Till Münkler
Künstlerische Mitarbeit, Bühnenchoreografie: Rosabel Huguet, Stephanie Scheubeck
Bühne, Kostüm: Nele Ahrens
Beleuchtung: Sebastian Zamponi, Stephan Kraske
Public Relations: Nadine Becker

TRAILER

 

Pressestimmen:
"Es fasziniert die Tänzerin, deren präzises Tun zwischen Formnorm und subjektivem Ausdruck zu schweben scheint." (Kölner Stadtanzeiger / auf moos)

"Wir schauen zwei Wesen zu, die wie eins sind […]. Licht, Bühnenbild, Kostüme und die Elektroklänge geben ihnen ihren kongenialen Rahmen." (Info3 / auf moos)


"Mitunter wird die Spannung in diesem Stück so groß, dass jedem Atemzug die Bedeutung beikommt, es könnte der letzte sein." (Info3 / BETULA MENTE)

"Eine mystische Atmosphäre entstand, die Tänzerinnen schienen über den gefliesten Boden des Altarraums zu schweben." (Kölner Rundschau / BETULA MENTE)