Top

CHOREOLAB

Tanzfaktur | 8 € / 5 € erm.
14.06
Fr. 20:00h
15.06
Sa. 20:00h
 Tickets

CHOREOLAB zeigt jährlich kurze und experimentelle Choreographien von Studierenden des ZZT: Hier werden interdisziplinäre Ansätze und tänzerische Reflexionen unterschiedlicher choreographischer Arbeitsmethoden und Visionen erprobt und variiert. Dabei stehen tänzerische Recherchen neben medialen Experimenten.
CHOREOLAB gehört in eine Reihe von Veranstaltungen und Formaten, die jungen Tanzstudierenden eine eigenständige kompositorische und künstlerische Gestaltung vermitteln und ermöglichen möchte. Anhand offener Feedbackprozesse und dramaturgischer Begleitung durch die Mentor*innen Jan Burkhardt, Dr. Sandra Chatterjee, Darko Dragecevic, Sebastian Grams, Kojiro Imada, Rodrigo Lopez Klingenfuss, Prof. Vera Sander, Constanze Schellow und Marco Wehrspann bietet CHOREOLAB in Kollaboration mit der TanzFaktur professionelle Rahmenbedingungen für die Studierenden, um ihre eigene Praxis künstlerisch forschend zu reflektieren.

ATOPIA
Konzept: Celia Iriria Gerner
Choreografie, Performance: Celia Iriria Gerner mit Marina Rouka, Sebastian Varra und Demetris Vasilakis

Celia Gerner beschäftigt sich zusammen mit Marina Rouka, Sebastian Varra und Demetris Vasilakis in Atpoia mit der Befragung und Verhandlung konstruierter sozialer Werte, die bewusst oder unbewusst unsere Wahrnehmung und Interpretation der Außenwelt beeinflussen. Durch radikale Passivität gestalten die Performer*innen einen Raum, in dem verschiedene Subjektivitäten in ein Ökosystem von Realitäten einbezogen werden: Ein existenzieller Moment, in dem Pflanzen, Kreaturen, Erinnerungen und Konstrukte handlungsfähig erscheinen.

In Atopia, Celia Iriria Gerner, Marina Rouka, Sebastian Varra and Demetris Vasilakis question and negotiate constructed social values that consciously or unconsciously influence our perception and interpretation of the world. Through radical passivity, the performers create a space in which different subjectivities are included in an ecosystem of realities: A moment in time in which plants, creatures, memories and constructs appear to have agency.

NOTHING IS NOTHING IS NOTHING. OR EVERYTHING. OR SOMETHING.
Konzept, Choreografie, Performance: Paulina Jürges, Miriam Rieck
Sound-Installation: Nikolaus Christiansen, Paulina Jürges, Miriam Rieck

Paulina Jürges und Miriam Rieck setzen sich im Rahmen der installativen Performance nothing is nothing is nothing. or everything. or something. mit Körperrealitäten auseinander, die Haut und oberflächliche Strukturen als Membran verhandeln. Bestandteile und Elemente der begehbaren Performance verorten sich innerhalb eines Geflechts, das über Verästelungen in einem ständigen Austausch zwischen Innen und Außen steht: Ein Gewebe, das den Raum durchzieht. Das Sehen verschiedener Ausformungen der Farbe Grün. Dieser Moment, der zur Vertikalen wird. Etwas, das Raum, Zeit und Worte nicht greifen.

In nothing is nothing is nothing. or everything. or something. Paulina Jürges and Miriam Rieck deal with different body realities, that negotiate skin and superficial structures as being a membrane within the setting of an installative performance. Elements of the open performance space are located inside a web that finds itself in a constant exchange between inside and outside: A fine fabric reaching through space. Seeing different shapes of green. This moment that becomes vertical. Actually something that slips out of time. And space. And words.